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O inedită probă monetară românească din anul 1937 şi cronica celor patru emisiuni monetare din nichel pur / Eine Unbekannte Rumänische Münzprobe aus dem Jahre 1937 und die Chronik der Vier Munzausgaben aus Reinem Nickel

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Secţiunea
  • Numismatică modernă şi contemporană (Modern and Contemporary Numismatics)  Articolele semnate de autor
Limba de redactare română
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Excerpt Nimmt man als Ausgangspunkt die Prüfung eines Gegenstands in Münzform, von der Art einer Münzprobe für eine Umlaufmünze, mit dem Nominalwert von 50 Lei und der Jahreszahl 1937, welche auf dem Revers die von Hand eingeschlagene Zahl 5 aufweist, dann wird im vorliegenden Beitrag, durch eine persönliche Betrachtungsweise versucht, einige wichtige Elemente der modernen rumänischen Numismatik, in konzeptioneller und privater Betrachtung (in Bezug auf einige in der Zwischenkriegszeit ausgegebenen Münzen) zu klären. Behandelt wird: a) Gegenstand in Münzform als Ware; b) Münze als Ware; c) entwertete Münze als Ware; und d) Münze, Ware als kulturhistorischer Gegenstand. Aus juristischer Sicht betrachtet, kann jeder Gegenstand in Münzform einer der folgenden drei Kategorien zugeteilt werden: 1) Dokumente (Gegenstände) in Münzform; 2) Münze (institutionell müssen diese immer von einer zuständigen Behörde als gesetzliches Zahlungsmittel zum Umlauf investiert werden; 3) entwertete Münzen (Münzen, welche des öfteren speziell gekennzeichnet werden).
Gleichzeitig haben wir vier Arten von Auflagenhöhen identifiziert, in der Hauptsache aus numismatischen Katalogen, welche aber des öfteren Sammlern Interpretationsschwierigkeiten bereiten, weil die Informationen aus verschiedenen Quellen stammen, in einer Tabelle zusammengefasst wurden ohne jedwelche Interpretation oder Bewertung: a) vom Gesetzgeber festgelegte maximale Auflagenhöhe; b) von der den Auftrag erhaltenen Münzstätte geprägte Menge; c) die von der Münzstätte an den Auftraggeber gelieferte Menge; und d) offiziell von der gesetzlich berechtigten Autorität in den Umlauf gebrachte Stückzahl (offizielle Auflagenhöhe). Für den heutigen Münzsammler sind die Anzahl der Münzen, welche in dem Moment der Ausserkraftsetzung nicht umgetauscht wurden, ausschlaggebend (nicht eingetauschte Menge), so dass wir die Meinung vertreten dass der praktische Wert der Information betreffend die Ausgangsauflagenhöhe genau so wertvoll ist wie die Kenntnis über die dem Markt entnommene Menge. Neben all diesen Auflagen schlagen wir für die Zukunft die Berücksichtigung einer weiteren Kategorie vor, die der noch vorhandenen Stücke (zur Verfügung stehende Auflage), welche für den Sammler die wichtigste ist. Die zur Verfügung stehende Auflage ist die Anzahl der zum Sammeln noch vorhandenen Münzen. Theoretisch identisch mit der Anzahl der nicht eingetauschten Münzen, aber tatsächlich immer kleiner in der Menge durch unfreiwillige Verluste, welche nicht quantifiziert werden können, als Folge von Naturkatastrophen oder Kriegen der modernen Welt. Nach dieser Art der Analyse können wir leicht die Frage beantworten: Warum ist eine aus dem Verkehr gezogene Münze heute seltener, verglichen mit einer offiziell in kleinerer Auflage ausgegebenen ?
Die vorliegende Studie beschäftigt sich insbesondere mit der systematischen Untersuchung betreffend die vier Münz-Ausgaben aus reinem Nickel, mit ähnlichem Avers, ausgegeben in der Zeit von 1936-1938: zwei mit dem Nominalwert 50 Lei (eine Jahrgang 1937 und die zweite mit Jahrgang 1938) und die beiden anderen mit dem Nominalwert 100 Lei (eine Jahrgang 1936 und die andere Jahrgang 1938). All dies sollte nicht nur behandelt werden, wegen der ikonografischen Ähnlichkeiten oder dem Material, sondern weil sie auf der gleichen Grundlage von zwei, den gleichen Gesetzen, hergestellt wurden (auch wenn in Wirklichkeit die ersten zwei Ausgaben im Abstand von fast einem Jahr erfolgten, eine im Dezember 1936 und die andere im September 1937) aber auch weil beide zum gleichen Zeitpunkt, dem 12. Oktober 1941 aus dem Verkehr gezogen wurden (Alle vier Münztypen wurden zur gleichen Zeit aus dem Verkehr gezogen, halboffiziell beginnend mit dem 1. März 1941, offiziell aber mit dem Datum vom 12. August 1941). Um den Sachverhalt zu rekonstruieren und eine getreue Chronik der Entwicklung dieser vier Münzausgaben darzustellen, wurden mit besonderer Gründlichkeit die Gesetze wie auch andere öffentliche Dokumente genauestens studiert, so dass die Analyse des rumänischen Metall-Geldsystems mit der Wiederherstellung der Konvertibilität am 7. Februar 1929 beginnt und am 31. Dezember 1941 endet, Zeitpunkt an welchem die betreffenden Münzen ihre Währungsfunktion verloren haben. Trotzdem, wie aus den uns vorliegenden Quellen ersichtlich, gab es in den Jahren 1942-1945 mehrere vom Finanzministerium der Bevölkerung angebotene Terminverlängerungen um die inzwischen (schon) entwerteten Münzen einzutauschen, einschließlich der schon im Jahre 1941 eingezogenen.
Die besondere Begründung des vorliegenden Studiums liegt darin dass es zwischen der modernen Numismatik und der antiken-byzantinisch- mittelalterlichen, einen großen Unterschied gibt durch das Vorhandensein der Gesetze und der Gesetzgebung als entscheidenden Faktor für die "gesetzlichen Zahlungsmittel", dargestellt durch die Münzgesetze eines jeden einzelnen Landes. Unter anderem ist die Numismatik nicht die einzige Hilfswissenschaft der Geschichte mit einer gesetzlichen Komponente, viele andere historischen Wissenschaften stützen sich in ihrer modernen Zeit auf geschriebene juristische Normen z.B. die: Phaleristik, Heraldik, Vexillologie, Metrologie. Mit Sicherheit besteht die Schönheit der Numismatik nicht nur in dem "Rennen" nach Münzen – eigentlich bilden in den meisten Ländern, einmal im Umlauf gewesene Münzen – in einer bestmöglichen Erhaltung, eine "wertvolle" numismatische Sammlung, zusammengestellt nach einer im Grunde nichts sagenden Liste, aber bei jedem neuen Erwerb mit einem Abhaken markiert.
Die Verdienste der vorgeschlagenen Argumente, wie auch die Klarheit der Botschaft werden beim Erscheinen der nächsten numismatischen Kataloge, welche die rumänischen Münzen der Zwischenkriegszeit behandeln, sichtbar werden – schon durch die Ausschaltung von Informationsfehlern welche seit sieben Jahrzehnten in der Fachliteratur immer wieder auftauchen. Sowohl die drei Gesetzestexte, wiedergegeben in den Anhängen Nr.1, Nr.2 und Nr.3, eingestuft als "unveröffentlicht" von uns entdeckt und zum ersten mal mit vollständigem Text wiedergegeben, wie auch die in den nach unseren eigenen Vorstellungen zusammengestellten Tabellen mit Informationen in den Anhängen Nr.4 und Nr.5, runden die originelle Botschaft ab.
Paginaţia 187-224
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Titlul volumului de apariție
  • Cercetări Numismatice; XVIII; anul 2012
Editura Publicat de: Muzeul Naţional de Istorie a României
Loc publicare Bucureşti